Vereinsgeschichte

Vereinsgeschichte der Soester EG

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Nachdem die Seniorenmannschaft des ESC Soest entgegen ihrem Willen vom Spielbetrieb abgemeldet wurde, gründeten 12 Spieler unter der Führung von Burkhard Höcker am 5. Dezember 1996 die Soester EG. Am 25. März 1997 wurde die Soester EG offiziell in das Vereinsregister beim Amtsgericht Soest eingetragen. Es folgten die Aufnahmen in den Stadtsportverband und Kreissportverband Soest sowie in den Landes-Eissport Verband (LEV). Im August 1997 erfolgte die Zusage, zukünftig Training und Spiele im Eissportzentrum Möhnesee austragen zu dürfen. Dadurch stand einer Teilnahme an einem geregelten Spielbetrieb im Verband nichts mehr entgegen. Das erste Spiel in der Bezirksliga wurde vor über 200 Zuschauern mit 8:6 gegen den EC Lünen 1b gewonnen. Die Soester EG stellte zu diesem Zeitpunkt das einzige Seniorenteam aus Soest im offiziellen Ligabetrieb.

Im Januar 2001 wurde mit dem Aufbau einer eigenen Nachwuchsabteilung begonnen. In der Bezirksliga NRW belegte Soest 2001 den dritten Platz und war das einzige Team, das dem Bezirksliga-Meister EJ Dorsten eine Niederlage beibringen konnte.

Im Jahr 2002 belegte Soest in der Bezirksliga NRW Gruppe 1 den 2. Platz, nur ein Punkt hinter dem Tabellenführer EEC Eschweiler. In den Play-Offs zur Landesliga gegen den Königsborner JEC wurde das Spiel in Soest in der 50. Spielminute beim Stand von 5:6 vom Betreiber des Eissportzentrums abgebrochen, da eine öffentliche Eislaufzeit anstand. Das Rückspiel in Unna verlor Soest mit 1:3. Der Spielabbruch war der Auslöser, dass die Spieltermine der Soester EG vom Samstagabend um 17:30 Uhr auf den Sonntagabend um 18:30 Uhr verlegt wurden.

Die Bezirksliga NRW 2004/05 war eine der spannendsten überhaupt mit Soester Beteiligung. Bis zum letzten Spieltag kämpften die Bördeindianer mit Kristall Lippstadt und Lippe-Hockey-Hamm um die Aufstiegsplätze. Am Ende machte Lippstadt das Rennen und wurde Bezirksliga-Meister, Soest wurde nur 3. und musste somit wieder in der Bezirksliga antreten.

Saison 2005/06 – der erste Aufstieg der Vereinsgeschichte

In dieser Saison wurde erstmals der NRW Liga-Pokal ausgetragen. An diesem KO-Turnier nahmen Vereine der Verbands-, Landes- und Bezirksliga teil. Mit dem EC Siegerland wurde den Soestern ein Verbandsligist zugelost. Umso größer war die Sensation, als man den EC Siegerland in eigener Halle mit 7:4 besiegen konnte. Nun gewarnt vor der Soester EG, gewann der EC Siegerland das Rückspiel mit 3:1. Der Sieger musste über ein Penaltyschießen ermittelt werden, das der EC Siegerland für sich entscheiden konnte. Trotz der Niederlage schöpfte die Soester EG viel Selbstvertrauen aus den Pokalspielen und konnte auch im Ligabetrieb überzeugen. Der Neusser EV Ib war die Übermacht in der Bezirksliga-Saison, für Soest reichte es aber zum 2. Platz, der die Bördeindianer für Relegationsspiele mit dem EC Lünen um den Aufstieg in die Landesliga berechtigte. Nachdem Soest im letzten Pflichtspiel der Liga den EC Siegerland Ib mit 26:3 bezwang und den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte erzielte, standen nun die Relegationsspiele an. Doch diese fanden nicht statt, da der EC Lünen sich zurückzog und die Soester EG kampflos den Aufstieg in die Landesliga NRW feierte.

In der ersten Saison der Landesliga NRW erreichten die Bördeindianer den 4. Platz. Im anschließenden Landesliga-Pokal belegte Soest den 5. Rang von 8 teilnehmenden Mannschaften. Mit dem 2. Platz der Landesliga NRW Saison 2007/08 qualifizierte sich die Soester EG für den Verbandsliga-Pokal. Hier erreichte Soest allerdings nur den vorletzten Platz und konnte in zehn Spielen nur zwei Siege verbuchen.

Saison 2008/09 – Aufstieg in die Verbandsliga

In dieser Saison trat die Soester EG in der Landesliga NRW Gruppe B an, da der Dorstener EJ seine Mannschaft zurückzog, nahmen insgesamt nur 4 Mannschaften teil. Die Soester EG lieferte sich mit Kristall Lippstadt einen Kampf um den Meistertitel. Die Bördeindianer besiegte Kristall Lippstadt im letzten Ligaspiel vor 1.100 Zuschauern im Eissportzentrum Möhnesee durch den Siegtreffer von Christan Sprenger, 3 Sekunden vor Spielende, und waren somit das erste Mal in der Vereinsgeschichte auf dem ersten Platz in einer Abschlusstabelle. Im folgenden Verbandsliga-Pokal erreichte Soest den 3. Tabellenplatz, der zum Aufstieg in die Verbandsliga berechtigte.

Im ersten Jahr Verbandsliga NRW fand sich Soest im unteren Tabellendrittel wieder und kämpfte um den Klassenerhalt. Theoretisch wäre Soest wieder in die Verbandsliga abgestiegen, doch durch die Zusammenlegung der Verbands- und Landesliga zur NRW-Liga gab es in dem Jahr keine Absteiger. In der NRW-Liga 2010/11 belegte Soest den 8. Platz von 11 Vereinen. Entgegen den vergangenen Jahren wurde diese Saison aufgrund der hohen Teilnehmerzahl nicht in eine Haupt- und Pokalrunde unterteilt.

Als in der Saison 2011/12 nur 7 Vereine in der NRW-Liga an den Start gingen, wurde die Haupt- und Pokalrunde wieder eingeführt. In der Hauptrunde belegte Soest den 5. Platz, in der folgenden Pokalrunde konnte sich die Soester EG mit 8 Siegen aus 8 Spielen den ersten Platz sichern.

Saison 2012/13 – Aufstieg in die Regionalliga


In der NRW-Liga traten in diesem Jahr 9 Mannschaften an. Die Soester EG belegte den zweiten Platz, punktgleich hinter dem schon während der Saison insolventen Aachener EV. Da Aachen aber alle Spiele absolvierte, wurde die Meisterschaft anerkannt. Aachen trat aber nicht mehr im Regionalliga-Pokal an. Dadurch reduzierte sich die Teilnehmerzahl auf 7 Mannschaften, von denen die ersten 4 die sportliche Qualifikation für die Regionalliga erreichten. Die Soester EG belegte zum Saisonende den dritten Platz und stieg in die Regionalliga West auf.[2] Durch den Aufstieg der Soester EG wird nach 22 Jahren (damals ESC Soest) wieder Regionalliga-Eishockey in Soest gespielt.

In der Saison 2013/14 erreichte die Soester EG den sportlichen Klassenerhalt in der Regionalliga West. In der Hauptrunde belegte Soest den 7. Tabellenplatz von 9 Mannschaften und in der darauf folgenden Platzierungsrunde für den Regionalliga-Pokal den 3. Tabellenplatz von 5 Mannschaften. In der Pokalrunde schied Soest gegen die Dortmunder Eisadler (NRW-Liga-Meister) nach zwei Niederlagen aus.

Neben der ersten Mannschaft gehören dem Verein eine Kleinstschüler-, eine Schüler- und eine Traditionsmannschaft an.