Soester Eishockey-Gemeinschaft "Die Bördeindianer" e.V.

Herzlich Willkommen auf der offiziellen Website der Soester EG

promo_trikots23_website.png

Neues aus dem Indianerland

  • Nach etlichen Jahren war es wieder soweit: ein Derby, DAS Derby. Am Sonntagabend empfing Kristall Lippstadt die Soester Bördeindianer im Eisschuppen. "Einige Spieler von uns hatten bereits diese Derbyerfahrung und wissen natürlich um das Feuer zwischen beiden Mannschaften. Für die meisten ist diese Begegnung aber eine Premiere als Soester. Dennoch heizt man sich automatisch auf so ein Spiel ein, das ist völlig normal", berichtete Jan Buschmann vergangene Woche.


    Jede Gastmannschaft hat in Lippstadt eine Herausforderung - die kleine Eisfläche. Denn wer dachte, dass jede Fläche in Deutschland gleich groß sei, der täuscht. 56x26 Meter ist das Mindestmaß, d.h. kurze Wege und ein schnelles, kompaktes Spiel. Nicht nur eine kleine Eisfläche, sondern auch eine kleine Gastbank. So schien es zumindest, da die SEG mit drei Reihen plus Ersatzspieler anreiste, nicht nur sinnbildlich musste man näher zusammenrücken. Lediglich Louis Gerber konnte aus beruflichen Gründen nicht dabei sein, was ihn und die gesamte Mannschaft ärgerte. "So einen Kerl wie Louis brauchst du eigentlich bei so einer Begegnung. Der macht richtig Druck und motiviert die Spieler mit seiner Art", so Lars Bittis noch vor dem Spiel. Die SEG konnte sich aber über viele angereiste Fans freuen, die die Tribünen mehrheitlich füllten.


    Das erste Drittel startete verheißungsvoll, denn nach gerade mal 51 Sekunden erzielte Timo Schulte den Führungstreffer und seinen ersten für die SEG Senioren. Dieser Treffer versprach viel, und statistisch gesehen sollte die SEG mit bislang drei Siegen, die Lippstädter hingegen mit drei Niederlagen, der klare Favorit sein. Aber das war im weiteren Spielverlauf nicht zu sehen. Beide Mannschaften zeigten sich kämpferisch, Checks wurden zu Ende gefahren. In der 7. Minute dann der Ausgleich. Soest ließ aber nicht lange warten und ging nur drei Minuten später durch ein Tor von Sebi Sprenger wieder in Führung. In der 12. Spielminute verletzte sich Mittelstürmer Frank Schyma unglücklich im Zweikampf. Für ihn war das Spiel zu Ende, und Trainer Buschmann musste umstellen. Dank des großen Kaders hatte man viele Möglichkeiten, so dass Klemens Höcker in der zweiten Reihe die Center Position einnahm. Kurz vor der Pause trafen die Soester im Überzahlspiel durch einen Rückhandschlenzer von Tim Lasch zum 1:3.


    Mit einem zwei-Tore-Vorsprung startete die SEG ins zweite Drittel, nur leider sehr unstrukturiert und unkonzentriert. Zwar schoss Luke Tischer in Minute 24 das 1:4, jedoch machten die Lippstädter viel Druck und stocherten im Torraumgetümmel die Scheibe zum 2:4 ins Tor. Goalie Max Schyma verhinderte mit seiner souveränen Leistung weitere Gegentreffer. Dieses Drittel hatte Derbycharakter, das zeigten die 11 von insgesamt 17 Strafzeiten, 5 Strafen seitens Lippstadt, 6 seitens der Soester - man schenkte sich nichts. "Das ist nicht unser Spiel, wir haben sowas nicht nötig", kommentierte Buschmann nach dem zweiten Spielabschnitt. Und als bräuchten die gestandenen Jungs aus Soest regelmäßig eine Ansage oberhalb von 90dB, vibrierte die Kabinentür in der Pause mal wieder gehörig..."keine Struktur, Stückwerke, was ein Rumgehacke".


    Und da waren sie wieder, die laufstarken Soester, die sich auf ihr Spiel konzentrierten. Alle drei Reihen schienen wieder fokussiert und zeigten, wie sie in den letzten Monaten zu einer Einheit zusammengewachsen sind und wie diszipliniert sie trainiert haben. In der 50. Minute setzte Luke Tischer zur Torjagd an und versenkte nach einem Bilderbuch-Saucer-Pass von Tim Lasch den Puck zum 2:5. Keine zwei Minuten später belohnte Klemens Höcker sich für seinen herausragenden Einsatz im Zweikampf und legte per Rückhand das 2:6 nach. In der 53. und 54. Minute ging die Luke Tischer Show dann weiter, der mit dem 2:7 sein Hattrick perfekt machte und den Torhunger scheinbar erst mit dem 2:8 gestillt hatte.


    Auf die Frage, warum die Bördeindianer erst im letzten Drittel wirklich zündeten, antwortete Trainer Jan Buschmann: "Man hat gesehen, dass die Jungs nervös waren und ihnen die Zuordnung untereinander fehlte. Es ist überhaupt nicht meine Art laut zu werden, aber ab und zu muss es mal sein, um die Truppe wachzurütteln" und fügte lachend hinzu: "Das mache ich zukünftig immer vor dem ersten Drittel". Die SEG bedankt sich wie immer bei den zahlreichen Fans, allen Sponsoren und sonstigen Unterstützern.


    "Hier regiert die SEG..."

  • Gegen den stark aufspielenden Gastgeber aus der Klingenstadt Solingen gab es für die jungen Bördeindianer wenig zu holen. Im Auswärtsspiel unterlagen die Schützlinge von Oliver Tischer deutlich mit 13:0.

    Dabei spiegelt das Ergebnis nicht die Leistung der Knaben der Bördeindianer wider. Eher war der deutliche Altersunterschied und die körperliche Überlegenheit der Gastgeber maßgeblich für den Spielverlauf.


    Im ersten Drittel hielten die Schützlinge um Oliver Tischer noch gut mit. Zwar wurden die Bördeindianer ein ums andere Mal in ihrem Drittel festgesetzt, doch konnten sie ihr Tor erfolgreich verteidigen und erreichten einen 0:0 Drittelendstand. Goalie Louis Ceulemans präsentierte sich gut aufgelegt und parierte zahlreiche Schüsse auf seinen Kasten.


    Im zweiten Drittel ließen die Kräfte und damit die Konzentration der Knaben etwas nach. Gespickt mit tapfer kämpfenden Spielern aus der U11 setzte sich jedoch immer mehr die Routine der Gastgeber durch und so kamen die Bördeindianer in der 25. Minute ins Hintertreffen.

    Regelmäßig konnten die Raptors Ihre Überlegenheit in Tore ummünzen und ging nach 40 Minuten mit 6:0 in Führung.


    Das letzte Drittel ging mit 7:0 ebenfalls klar an den EC Bergisch Land. Auch hier gab die SEG nie auf und erspielte sich eigene Torchancen. Doch blieb ihnen der Ehrentreffer leider verwehrt.


    Letztlich ist das Ergebnis für die Bördeindianer zweitrangig. Die Raptors sind bis jetzt das Maß der Dinge in der Bezirksliga. Es gilt in den kommenden Wochen das junge Team der Bördeindianer weiterzuentwickeln, und die Spielidee weiter zu vermitteln. Die Ordnung aus dem ersten Drittel sollte Zuversicht für die weiteren Spiele geben.


    Mannschaftsaufstellung: Louis Ceulemans (TW), Philipp Stockmeier, Marie Pauli, Henry Althüser-Eppink, Corvin Lipinski, Julian Kirchhoff, Nikita Ryndin, Benjamin Vlothoerbäumer, Max Lamberti, Leonard Rudenko, Nico Grigorasch

  • „Soest will wieder eine Erste machen“… „Buschmann plant da was“… „die Bördeindianer wollen wieder angreifen – angeblich haben schon ein paar Spieler zugesagt“ – das waren nur einige der Sätze, die man noch Anfang des Jahres in vielen Eishallen der Region hörte.


    4 Jahre Pause, 4 Jahre keine 1. Mannschaft in Soest. Und am vergangenen Sonntag stand sie dann da, zuhause im Wigwam, die 1. Mannschaft der Soester Bördeindianer. Eine Truppe aus erfahrenen Spielern und jungen Wilden mit nur einem Ziel – das erste Spiel vor heimischem Publikum zu gewinnen und die Tabellenspitze zu verteidigen. Nach bereits zwei gewonnenen Auswärtsspielen war die Erwartungshaltung der rund 450 angereisten, hockeybegeisterten Fans groß.


    Jan Buschmann hatte 17 Feldspieler und seine Top-Goalies René Sembach und Maximilian Schyma zur Verfügung, lediglich Nils Fleischer konnte aus privaten Gründen nicht dabei sein. Dennoch sollten zunächst die ersten beiden Reihen starten, um sich an den Gegner ranzutasten und Sicherheit und Selbstvertrauen im Spiel zu bekommen.

    Mit dem „Puck Drop“ der Bürgermeisterin der Gemeinde Möhnesee startete das langersehnte Comeback der SEG Senioren. Im 1. Drittel zeigten beide Mannschaften ein starkes Spiel, die Soester bissen sich am Troisdorfer Goalie jedoch die Zähne aus. „Wir hatten viele gute Aktionen vor dem gegnerischen Tor, unsere Abschlüsse waren aber nicht entschieden genug“, so der Kapitän Tim Lasch. Erst 6 Sekunden vor der Pause gelang es Louis Gerber mit einem halbhohen Schlagschuss, die SEG in die so wichtige Führung zu bringen.


    Mitte des 2. Drittels knickten die Soester leider ein wenig ein. Die Zuordnung passte nicht, zusätzlich gab es etliche Fehlpässe, man ließ sich vom Gegner trotz Überzahlspiel provozieren und kassierte unnötige Strafen. Der Ausgleich in der 34. Minute war abzusehen. Die darauffolgende Ansage von Trainer Buschmann in der zweiten Drittelpause war vermutlich bis nach Lippstadt zu hören, aber sie sollte Wirkung haben. Voll fokussiert und diszipliniert starteten die Bördeindianer ins letzte Drittel, 1:1, alles auf Anfang. Soest übernahm das Spiel zu großen Teilen auch wieder. In Minute 45 traf Jannik Tischer, der zuverlässige Sonntagsschütze, zum 2:1. Der Gegenschlag zum 2:2 von Troisdorf ließ Fans und Spieler zwar kurz wieder zittern, jedoch konterte die SEG keine 90 Sekunden später durch Luke Tischer zum 3:2. Und man sah, der Knoten war geplatzt, die Bördeindianer zeigten in den letzten 8 Minuten, warum ihnen die Tabellenspitze gehört. So legte Tim Lasch in der 58. Minute zum 4:2 nach. Den Abschluss zum dann verdienten 5:2-Sieg machte dann in der letzten Minute Torgarant Luke Tischer.


    „Ich bin unglaublich glücklich und erleichtert, dass wir das erste Heimspiel vor so einem Publikum gewinnen konnten, wenngleich wir es uns zeitweise selber wirklich schwer gemacht haben. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und bleiben demütig“, so Trainer Jan Buschmann nach dem Spiel und fügte hinzu: „Bei solch knappen Spielen wie heute kam leider nicht jeder der 17 Feldspieler auf seine gewünschte Eiszeit, und dennoch ist der Teamzusammenhalt einfach großartig. Es gibt keinen Spieler, der weniger wert ist als der andere. Der Zusammenhalt und die Motivation werden durch die extrem hohe Trainingsbeteiligung bestätigt und das bereitet mir als Trainer große Freude.“


    Ziel erreicht: Spitzenreiter, 3 Spiele, 3 Siege, und den Fans ein erfolgreiches Comeback geboten. Soest will mehr!"


    Frank Schyma

Aus unserer Galerie

Teilen