für mich diskutiert er manchmal zuviel !
Irgendwie muss er es ja kompensieren, oder? ![]()
für mich diskutiert er manchmal zuviel !
Irgendwie muss er es ja kompensieren, oder? ![]()
Die Unterstützung wird die Mannschaft brauchen können.
In Nordhorn ist man sich anscheinend schon recht sicher, dass man die SEG im Vorbeigehen besiegt. ![]()
Allerdings muss man dazu auch sagen, dass sich Nordhorn bisher bei Heimspielen achtbar aus der Affäre gezogen hat.
Man darf gespannt sein ![]()
Auch wenn es mittlerweile schon ein paar Tage her ist, hier der Bericht zum Spiel aus dem Soester-Anzeiger:
ZitatAlles anzeigenEntblößtes Hinterteil
EISHOCKEY Spieler der Soester EG benahm sich beim 4:8 in Iserlohn mächtig daneben
Massenschlägerei in den letzten Minuten – Mannschaftsbesprechung am Donnerstag
MÖHNESEE „Ich bin immer noch stocksauer.“ Auch am Tag nach dem 4:8 (1:0, 3:0, 0:8) beim Iserlohner EC 1b (der Anzeiger berichtete bereits kurz) war die Wut bei Dirk Wefringhaus noch nicht verflogen. Denn abgesehen von der Tatsache, dass sein Team im letzten Drittel komplett eingebrochen war, ärgerte sich der SEG-Trainer auch maßlos über das unrühmliche Verhalten der Mannschaft, das in den letzten Minuten zu einer regelrechten Massenschlägerei auf dem Eis ausartete.
Doch damit nicht genug: Als Gipfel der Peinlichkeit habe Verteidiger Oliver Wohlrab dem gegnerischen Trainer das entblößte Hinterteil gezeigt, was ihm nachträglich noch eine mehrfache Matchstrafe einbrachte, so Wefringhaus. „Der pure Frust“, urteilte der Coach, wollte dies aber auf keinen Fall als Entschuldigung für derartige Disziplinlosigkeiten durchgehen lassen: „Das ist völlig inakzeptabel. Da wird es ein Sondergespräch drüber geben“, so Wefringhaus, der sich auf der Homepage der Börde-Indianer bereits bei den SEG-Anhängern entschuldigt hatte.
Im ersten Affekt habe er nach der doppelten Blamage auch einen Rücktritt in Erwägung gezogen: „Ich habe darüber nachgedacht, da ich mich gefragt habe, ob ich die Mannschaft in solchen Dingen nicht erreiche. Aber ich höre nicht mittendrin auf“, will er weiter machen und hat einige Veränderungen angekündigt. So sei schon vor dem Spiel gegen Iserlohn für den kommenden Donnerstag eine Besprechung einberufen worden, bei der mit den Spielern grundsätzliche Fragen geklärt werden sollen: „Die Einstellung einiger Spieler ist nicht konform mit meiner. Da werden wir nun Tacheles reden und fragen, wer sich ändern will und wer nicht“, sagte Wefringhaus. So stehe für das Freitags-Spiel gegen Nordhorn bislang nur ein dünner Kader zur Verfügung, da zahlreiche Spieler aus privaten Gründen abgesagt hätten. tob
Soester EG: Werth, Seiwerth, Klinge, Wohlrab, Wentigmann, Schade, Ehlert, Riedel, Kundrun, König, Kaiser, Buschmann, Seume, C. Sprenger, Metze.
Der Bericht aus Sicht des Iserlohner EC Ib:
ZitatAlles anzeigenIEC Amateure auf der Überholspur
(Meldung vom 30. November 2009)
Zwanzig Minuten reichten / Freitag Sechs-Punktespiel gegen Grefrath am Seilersee
Iserlohner EC (Amateure) – Soester EG 8:4 ( 0:1, 0:3, 8:0)
(bu) Auf der Überholspur der Verliererautobahn bewegten sich die Amateure der Iserlohn Roosters am Sonntag Abend in den ersten vierzig Minuten mit rasanter Geschwindigkeit. Sie boten eine indiskutable Leistung und vergaßen ihre Chancen zu nutzen. Marcel Broze und Marcel Döscher vergaben gleich reihenweise hundertprozentige Einschussmöglichkeiten. Die Gäste markierten durch einen verdeckten Schuss die 0:1 Führung in der achten Minute. Mit zunehmender Spieldauer agierten die Gastgeber immer nervöser, gestatteten der Soester EG immer wieder Konterchancen und ließen ihren Goalie Franz Gerhard all zu oft im Sich
Die Gäste wussten dies zu nutzen und erzielten im Mitteldrittel drei weitere Treffer. Mit einem 0:4 Rückstand gingen die Sauerländer in die zweite Pause. Im Schlussdurchgang nahmen die Iserlohner dann die letzte Ausfahrt Richtung Siegerstraße. Das Team, das nun vom Trainerduo Kutschelis / Bongard auf zwei Reihen umgestellt wurde zeigte endlich tolles Hockey und spielte die Gäste förmlich an die Wand. Wie ausgewechselt wirkten die Schwarz / Weißen und es fiel Treffer um Treffer. Döscher, Broze, Jahrendt & Co. zeigten dem Publikum jetzt feine Spielzüge und vor allem gelang nun auch eine zufriedenstellende Torausbeute. Am Ende stand ein wichtiger Sieg im Kampf um Platz Drei.
Marcel Broze ist nach einer Spieldauerstrafe für das nächste Spiel gesperrt. Ebenso wie sein Gegenüber, der Soester Oliver Wohlrab. Dieser wird aber noch längere Zeit auf seinen nächsten Einsatz warten. Nach dem Boxkampf schlug er beim Gang in die Kabine weiter um sich und erhielt zusätzlich noch eine Matchstrafe.
Der Kampf um Platz Drei, der zur Teilnahme an der Regionalliga-Aufstiegsrunde berechtigt, spitzt sich weiter zu. Keine „Schützenhilfe“ bekamen die Rossters-Amateure am Wochenende aus Ratingen. Die „Ice Aliens“ verloren ihr erstes Spiel der Saison gegen den Tabellennachbarn aus Grefrath, der am Freitag Abend zum ersten „Sechs-Punke-Spiel“ an den Seilersee kommt. Die Verantwortlichen hoffen wieder auf die lautstarke Unterstützung der Iserlohner Fans. Der Eintritspreis beträgt 3, -- EUR auf allen Pläzen.
Strafen: IEC: 20 (+SD M. Broze) / Soest: 20 (+10+SD+MS Wolrab)
Iserlohner EC:
Tor: Gerhard, Schneider (ab 41.) Verteidigung: Kutschelis (1), Niebecker (2), Bergmann, Mylius, Weber Sturm: Grillo (1), P. Broze, Heimann (1), Jahrendt (1), Schulte, Schikowski, Brüggenschmidt, M. Broze (2), Döscher
Quelle: www.roosters-amateure.de
Was war denn da los?
Die Soester EG ist in Iserlohn mit 4:8 ( 1:0 / 3:0 / 0:8 ) untergegangen.
Man weiss nicht warum die SEG nach dem 2. Drittel aufgehört hat Eishockey zu spielen.
Wie mir berichtet wurde war das letzte Drittel Seitens der SEG von Disziplinlosigkeiten geprägt, welche eine Minute vor Schluss in einer Schlägerei endete.
Es wurden wohl 3 Match-Strafen für Soest ausgesprochen, übelste Vorzeichen vor dem Spiel am Freitag in Nordhorn.
Mit einer solchen Leistung wird es die SEG nicht schaffen in der Verbandsliga zu verbleiben... ![]()
Will ja nicht kleinlich sein, aber diesen Sonntag ist der 29. NOVEMBER 2009
Lieben Gruß und allen, die ich am Sonntag nicht in Iserlohn sehe wünsche ich auf diesem Weg einen schönen 1. Advent!
Danke für den Hinweis
Ich habs gleich mal korrigiert ![]()
Bericht aus dem Soester Anzeiger vom 23.11.2009
23.11.2009 · MÖHNESEE - "Solche Siege schweißen ein Team zusammen!" Dirk Wefringhaus, Trainer der Soester EG, war noch gestern voll des Lobes für seine Mannschaft. Mit dem 6:5 über den Herforder EV feierte der Neuling in der Verbandsliga seinen dritten Sieg der Saison und hatte damit am Sonntagabend wie Herford und Iserlohn jeweils neun Punkte auf dem Konto.
Und das nach einer kämpferisch wie taktisch hervorragenden Leistung, die die Fans in der Echtroper Eishalle begeisterte. Wefringhaus selber war so aufgewühlt, dass er die ganze Nacht kaum schlafen konnte. Da halfen auch die drei Hefeweizen nicht, die er sich nach dem Spiel im Vereinslokal schmecken ließ. "Die waren diesmal besonders lecker", so der erfahrene und ehrgeizige Coach der "Börde-Indianer", der gegen Herford besonders gerne gewinnt. Und nach der 2:12-Schlappe aus dem Hinspiel tat die Revanche in eigener Halle besonders gut.Ganz klar, dass "Wefi" mit der Gesamtleistung der Mannschaft hochzufrieden war. "Wir haben uns diesmal an das taktische Konzept gehalten und auf Konter gespielt", stellte er fest. "Nach so einem Spiel kann man eigentlich keinen herausheben. Aber Keeper Stefan Seiwerth hat eine überragende Partie abgeliefert", lobte er besonders seinen Goalie, der unter Dauerbeschuss stand, dennoch nur fünfmal hinter sich greifen musste, da er tolle Reaktionen gezeigt hatte.
"Jetzt haben wir neun Punkte", so Wefringhaus gestern Vormittag, und alles liegt eng beisammen", meinte er mit Blick auf die Tabelle. Dabei erklärte er, dass ihm sogar ein wenig unbehaglich sei. "Wir sind nah an der Aufstiegsrunde. Aber ein Aufstieg ist nicht realistisch, wäre noch zu früh", weiß er, "andere Teams sind auch stark, und wir haben schon zu viele Punkte liegen gelassen. Wir schauen einfach von Spiel zu Spiel", will er vom vor der Saison gesetzten Ziel "Klassenerhalt" nicht abweichen. Aber auf der anderen Seite ist der Kader mit den Neuzugängen inzwischen gut besetzt, und in einer Woche in Iserlohn kann wohl auch Sven Degelmann wieder mitmischen. "Seine Verletzung hat sich nur als Knieprellung und nicht als Kreuzbandriss herausgestellt", freut sich Wefringhaus.
Auch mit dem Rahmen vor und während des Spiels war der Trainer schon recht zufrieden. "Das Drumherum ist schon gut gelaufen, wenn auch noch nicht perfekt. Wir sind noch im Lernprozess, schauen, was noch in der Halle zu tun ist. Wir sind auf einem guten Weg - und das nicht nur sportlich." Die Stimmung in der Halle sei am Sonntagabend jedenfalls top gewesen, freute sich der zufriedene SEG-Trainer, Dazu habe sicherlich auch der Gast aus Herford, der mit etlichen Fans an den Möhnesee angereist war, beigetragen.
So sah es unser Gegner, der Newsbericht aus Herford:
ZitatAlles anzeigen23.11.2009 ~ Ice Dragons scheitern in Soest an der eigenen Chancenverwertung!
Der Fußballer Jürgen Wegmann sagte einst: „Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu!“. Treffender kann man das Spiel der Ice Dragons in Soest vom Sonntag Abend nicht umschreiben. Ohne die erkrankten, verletzten beziehungsweise beruflich verhinderten Kai Frenzel, Gordon Nickel, Alexander Gaal, Waldemar Oppenländer, Sebastian Köhne und Patric Buchholz nahm Coach Weißgerber mit Lucas Derksen und Phillip Brinkmann zwei Nachwuchskräfte mit nach Soest. In einer spielerisch klar überlegen geführten Partie in Soest liessen die Ice Dragons eine Vielzahl von hochkarätigen Chancen ungenutzt und zogen am Ende vor gut 300 Zuschauern, darunter knapp 70 mitgereiste Herforder Fans, mit 5:6 den kürzeren.
Trotz des mal wieder durcheinandergewürfelten Kaders machten die Ice Dragons von Beginn an Druck, schnürten die Boerdeindianer in Ihrem Verteidigungsdrittel ein. So fiel denn auch schon nach 90 Sekunden das 0:1 für die Ice Dragons, als Slava Koop die Scheibe zu Andreas Doppleb durchsteckte und der aus kürzester Distanz abzog. Es ging weiter in eine Richtung, aber Sören Seiwerth im Soester Tor bekam immer wieder ein Körperteil zwischen Puck und Tor, oder aber die Ice Dragons testeten das Gestänbge des Gehäuses. In der 8. Minute waren die Gastgeber dann das erste Mal gefährlich vor Lars Morwawitz, der allerdings klären konnte. 3 Minuten später allerdings war es soweit. Ein schneller Konter, ein Nachschuß, Kolja Kundrun ließ die Gastgeber jubeln. In Person von Patrick Preuße, der in Unterzahl einen Konter mustergültig abschloß, gingen die Ice Dragons jedoch noch vor der Pause wieder in Führung, setzten sich bei gleicher Spielerzahl immer wieder in im gegnerischen Drittel fest, ein Treffer fiel bsi zur Pause jedoch nicht mehr.
Im zweiten Drittel das gleiche Bild. Herford drückte und vergab beste Chancen, Soest stand kompakt in der Abwehr und lauerte auf Konter. Einzig bei eigener Überzahl gelang es Soest, Druck auf den Kasten von Lars Morawitz aufzubauen. So auch in der 31. Spielminute, als Nicolas Keyser den 2:2 Ausgleich bei numerischer Überlegenheit erzielte. Und dieses Mal kammen die Ice Dragons nicht sofort zurück, im Gegenteil: In der 34. Minute war es mal wieder einer der gefährlichen Konter, den Patrik Riedel auf Vorlage von Jesko Schade zur Soester 3:2 Führung verwandelte. Nur 30 Sekunden später jedoch egalisierte Nils Bohle diese Führung auf Vorlage von Patrick Preuße und Lucas Vlothoerbäumer. Doch auch dieser Ausgleich hielt nicht lange. In der 38. Minute schnappte sich der Ex-Herforder Dennis Klinge die Scheibe in der neutralen Zone, marschierte an der zu dem Zeitpunkt indisponiert wirkenden Herforder Verteidigung vorbei und ließ Lars Morawitz keine Chance. Wieder lagen die Soester in Front. Wütende Angriffe der Ice Dragons waren die Folge, doch bis zur letzten Pause fiel kein weiteres Tor.
Das letzte drittel eröffnete dann Lucas Klein mit einem Paukenschlag. 68 Sekunden waren gespielt, als er eine Vorlage von André Schäfer zum 4:4 Ausgleich verwandelte. Wieder das gleiche Bild: Herford spielte klar überlegen, aber die Scheibe ging nicht über die Linie. Dann kam das Pech ins Spiel. In einer Soester Überzahl versuchte Jesko Schade die Scheibe irgendwie vors Tor zu bringen, Freund und Feind verpassten die Puck, der dann unkontrolliert an den Schlittschuh eines Herforder Verteidigers sprang und an Lars Morawitz vorbei ins Tor trudelte. Wieder waren die Boerdeindianer in Front, wieder warfen die Ice Dragons alles nach vorne, um das Spiel in den griff zu bekommen. Dann ein Fehlpaß den Thomas Ehlert abfing, ein langer Paß auf Patrik Riedel, der lief alleine auf Morawitz zu und erhöhte für Soest auf 6:4. Die ice Dragons gaben nicht auf, verkürzten in der 57. Nochmal durch einen Schlagschuß von Florian Kiel auf 6:5, nahmen eine Minute vor schluß sogar noch den Torwart raus. Doch die Scheibe wollte nicht mehr über die Linie, die schlechte Chancenverwertung hatte die Ice Dragons um den Lohn eines eigentlich überlegen geführten Spieles gebracht!
Torfolge:
0:1 Doppleb/Koop (1:36); 1:1 Kundrun/Riedel/St.Sprenger (10:03); 1:2 Preuße (14:23) UZ1;
2:2 Keyser/Siering/Buschmann (30:02) PP1; 3:2 Riedel/Schade (33:54);
3:3 Bohle/Preuße/Vlothoerbäumer (34:21); 4:3 Klinge (37:15) PP1; 4:4 Klein/Schäfer (41:08);
5:4 Schade (48:29) PP1; 6:4 Riedel/Ehlert (52:53): 6:5 Kiel/Brinkmann/Bohle
Strafen:
Soest 20
Herford 24
Quelle: www.herforder-ev.de
Ich habe im Nachhinein ja die "Ergebnisse" oben als Link eingefügt.
Die Liste sollte aktuell sein.
Grüße
Es gibt ein Video zum Spiel von Börde-TV!
Hier entlang: http://www.soester-anzeiger.de…w_bei_der_Soester_EG.html
Bericht aus dem Soester Anzeiger vom 22.11.2009
22.11.2009 · ECHTROP Fast endlos lange können 82 Sekunden dauern, wenn man sie bei einer 6:5-Führung in Unterzahl zu überstehen hat. Das gelang der Soester EG gestern Abend, die anschließend einen hauchdünnen Sieg gegen den Herforder EV bejubeln durfte. "Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft", war der Kommentar von Trainer Dirk Wefringhaus nach der geglückten Revanche gegen die Ostwestfalen.
[Blockierte Grafik: http://www.soester-anzeiger.de/netcontentmedia/images/dia_280_008_2089427_pd3o1_onlineBild.jpg]
Dabei hatten die Börde-Indianer nicht nur die letzten 82 Sekunden gerackert wie verrückt, um vor rund 450 Zuschauern diesen Heimsieg einzufahren. Fast das ganze Spiel über hatten sie enorm gekämpft, um den Gegner bezwingen zu können. Nur mit dem ersten Drittel war Wefringhaus nicht zufrieden. "Das haben wir verpennt"; schon nach nicht einmal zwei Minuten lag sein Team durch Dopplebs Treffer hinten. Kolja Kundrun aber gelang schon in der elften Minute der Ausgleich, ehe Preuße für die Gäste erfolgreich war (15.). 1:2 hieß es nach dem ersten Drittel.
Ab Mitte des zweiten Drittels ging es Schlag auf Schlag. Ausgleich durch Nicolas Keyser (31.), 3:2 gar durch Patrik Riedel (34.). Bohle schlug für Herford sofort zurück (35.), ehe Dennis Klinge (38.) für die 4:3-Führung der SEG nach dem zweiten Drittel sorgt.
Die Wefringhaus-Taktik, hinten völlig dicht zu machen, um die Führung zu halten, war schnell durchkreuzt: Klein glich schon in der 42. Minute aus. Das warf die Gastgeber aber keinesfalls um. In Überzahl gelang Jesco Schade die erneute Führung (49.), erneut Riedel sorgte für Riesen-Jubel, als er zum 6:4 einnetzte (53.). Nun stand Goalie Stefan Seiwerth oft im Blickpunkt, zeigte hervorragende Paraden. Doch in der 57. Minute musste er sich noch einmal geschlagen geben, als Kiel von der blauen Linie traf. Doch den Rest des Spiels - davon die erwähnten 82 Sekunden in Unterzahl - überstanden die Börde-Indianer ohne Gegentreffer und durften sich anschließend von ihren begeisterten Fans feiern lassen.
Bereits heute geht es um 19.30 Uhr zum Schlusslicht nach Duisburg.
Was für ein Kampf-Spiel und Kraftakt.
Die Bördeindianer konnten den Favoriten aus Herford mit 6:5 (1:2 / 3:1 / 2:2) stürzen und sich für die bittere 2:12 Niederlage aus der vergangenen Woche revangieren.
Nach dem ersten Drittel stand es 1:2 für die Gäste aus Herford. Durch eine gute Chancenverwertung und den starken Soester Goalie Stefan Seiwerth konnte die SEG das Ergebnis zur 2. Pause auf 4:3 drehen.
Auch im letzten Drittel war Herford spielerisch überlegen, die Indianer zeigten aber enormen Kampfeswillen und konnten die Führung über die Zeit retten.
Ein detaillierter Bericht wird noch folgen.
Der Spielbericht aus Herford:
ZitatAlles anzeigenAuch Eishockeyspieler sind nicht vor Erkältungen gefeit, so schlug dann die Grippewelle auch in Herford kraftvoll zu! Nachdem Sebastian Köhne und Andreas Martens gesperrt ausfielen, Patrick Buchholz erst nachmittags von einer Dienstreise zurückkam, wurde der Kader im Laufe der Woche nicht größer. Lucas Derksen, Timo Becker und Andreas Doppleb hatten schon die ganze Woche das Bett hüten müssen und waren nicht einsatzbereit, am Freitag morgen meldeten sich dann auch noch Kai Frenzel und Matthias Wolff krank.
So standen Anton Weißgerber zum Anpfiff nur 12 Feldspieler zur Verfügung, eine Zahl, die während des Spiels noch deutlich reduziert wurde. Dennoch hatten sich die Ice Dragons vorgenommen, sich für die weniger gelungenen letzten Spiele zu rehabilitieren und gaben den gut 500 Anwesenden Zuschauern, davon ca. 50 Schlachtenbummler aus Soest, genug Gelegenheit zum Jubeln und zeigten den Boerdeindianern aus Soest beim 12:2 Erfolg deutlich ihre Grenzen auf.
Die angespannte Personalsituation hatte wieder das Durchmischen der Reihen zur Folge, was dazu führte, das die Ice Dragons anfangs etwas brauchten, um ins Spiel zu finden. In den ersten paar Minuten wirkten die Spieler der Soester EG etwas wacher, doch Lars Morawitz im Herforder Tor war auf dem Posten und hielt die ersten Schüsse. Mit fortlaufender Spielzeit fanden die neuformierten Reihen immer besser zusammen, und fingen an, sich durch die gegnerische Abwehr zu wirbeln. In der 10. Spielminute dann auch mit Erfolg. In Unterzahl hatte Patrick Preuße den Puck abgefangen, war an zwei Gegenspielern vorbeigegangen und legte für Nils Bohle auf und der brachte die Ice Dragons mit 1:0 in Führung. Nur eine Minute später war erneut Bohle zur Stelle, und verwandelte einen Abpraller zum 2:0. Direkt im Anschluß an diesen Treffer nahm Gästecoach Wefringhaus eine Auszeit, wollte seine Mannschaft neu einstellen. Doch ohne Erfolg. Wieder nur eine Minute später kam die Scheibe über Jan-Niklas Linnenbrügger und Gordon Nickel zu Alexander Gaal, der zum 3:0 verwandelte. Die Ice Dragons spielten aus einem Guß, setzten sich immer wieder im gegnerischen Drittel fest – und erhöhten auf 4:0. Wieder war es Alex Gaal, der nach großartiger Vorarbeit von Jan-Niklas Linnenbrügger und Slava Koop aus kurzer Distanz vollendete, gespielt waren knapp 14 Minuten. Und die Ice Dragons waren noch nicht satt, sie drückten weiter aufs Tempo! In der 18. Minute war es Patrick Preuße, der eine tolle Vorarbeit zum 5:0 verwandelte, das Spiel war eigentlich schon entschieden. Doch nur eine Minute später meldeten sich die Soester Boerdeindianer kurzfristig zurück. Auf Vorlage von Gordon König hielt Stefan Sprenger bei einem Soester Konter in Herforder Unterzahl drauf und überwand Morawitz mit einem Schlenzer. Dieses 5:1 war dann auch der Pausenstand.
Zum 2. Drittel fehlte dann schon der erste Herforder Spieler, Waldemar Oppenländer blieb mit einer Rippenverletzung in der Kabine. Auch Lucas Klein mußte behandelt werden, konnte aber vorerst weiterspielen.
Währenddessen tauschten die Soester ihren Goalie aus, für Stefan Seiwerth kam Sören Werth in den Kasten, konnte den aber auch nicht lange sauber halten. In der 23. Minute kam die Scheibe im Powerplay über Gordon Nickel zu Slava Koop, der hielt drauf und Tim Horstbrink fälschte unhaltbar ab zum 6:1 ab. Anschließend drückten die Ice Dragons zwar weiter, konnten aber vorerst keine Ihrer vielen Chancen nutzen. So dauerte es bis zur 33. Minute, ehe der Herforder Fanblock wieder jubeln konnte. Auf Vorlage von Lucas Klein und Patrick Preuße hielt André Schäfer drauf, und traf. Und nur 21 Sekunden später war Gordon Nickel zur Stelle, der auf Vorlage von Jan-Niklas Linnenbrügger und Alex Gaal auf 8:1 erhöhte. Tore fielen danach im 2. Drittel keine mehr, aber weitere Verletzungen gab es zu beklagen. Alex Gaal verließ mit einer Schulterverletzung das Eis und konnte nicht mehr weiterspielen, Michael Reim verletzte sich an der Schulter, stellte sich nach kurzer Behandlungspause aber trotz starker Schmerzen voll in den Dienst der Mannschaft und verdient dafür allergrößten Respekt!
In der Pause kam dann das Aus für Lucas Klein, dessen zuvor behandelte Platzwunde während des zweiten Drittels wieder aufplatzte und nun genäht werden mußte, er wird jetzt wohl etwas länger pausieren müssen. Mit nun nur noch 9 Feldspielern gingen die Ice Dragons zurück aufs Eis und legten noch einmal richtig los! Nichtmal eine Minute war gespielt, als Patrick Preuße von Jan-Niklas Linnenbrügger und Gordon Nickel traumhaft freigespielt wurde und auf 9:1 erhöhte. Und nur 90 Sekunden später war es soweit, die Fans hatten Ihren 2-stelligen Sieg! Nach Vorarbeit von Jan-Niklas Linnenbrügger hielt Gordon Nickel drauf, der mit nach vorne gestürmte Slava Koop schob den Abpraller durch die Schoner des Soester Goalies. Der nächste Treffer gehörte dann wieder den Gästen. Einen der wenigen Angriffe, vorgetragen durch Patrick Riedel und Christian Sprenger, vollendete Thomas Ehlert zum 10:2. Aber die Ice Dragons schlugen noch einmal zurück. In der 52. Spielminute kam die Scheibe über Patrick Preuße und Nils Bohle zu Jan-Niklas Linnenbrügger, der das Hartgummi aus kurzer Distanz unter die Latte schlenzte. Den Schlußpunkt aber setzte Nils Bohle, der eine schöne Vorarbeit von Michael Reim und Jan-Niklas Linnenbrügger in der 55. Minute zum 12:2 Endstand verwandelte. Da zwischenzeitlich auch Gordon Nickel stark blutend das Eis verlassen mußte, spielten die Ice Dragons nun mit nur noch 8 Feldspielern die letzten 5 Minuten die Uhr runter und liessen nichts mehr anbrennen!
Torfolge:
1:0 Bohle/Preuße (9:18) UZ1; 2:0 Bohle (10:25); 3:0 Gaal/Nickel/Linnenbrügger (11:30);
4:0 Gaal/Linnenbrügger/Koop (13:48); 5:0 Preuße/Bohle (17:58); 5:1 St.Sprenger/König (18:46) PP1;
6:1 Horstbrink/Koop/Nickel (22:38) PP1; 7:1 Schäfer/Preuße/Klein (32:18) PP1;
8:1 Nickel/Linnenbrügger/Gaal (32:39); 9:1 Preuße/Linnenbrügger/Nickel (40:59);
10:1 Koop/Nickel/Linnenbrügger (42:34); 10:2 Ehlert/C.Sprenger/Riedel (46:33);
11:2 Linnenbrügger/Bohle/Preuße (51:55); 12:2 Bohle/Linnenbrügger/Reim (54:46)
Strafen:
Herford 18
Soest 26 + 10 (Seb.Sprenger)
Quelle: www.herforder-ev.de
Bericht aus dem Soester Anzeiger vom 16.11.2009
15.11.2009 · HERFORD - Mit einer klaren 2:12 (1:5, 0:3, 1:4-)Niederlage kehrten die Verbandsliga-Cracks der Soester EG von ihrem Auswärtsspiel beim Herforder EV zurück. Von der Art und Weise, wie die Niederlage zustande kam, war Trainer Dirk Wefringhaus dabei alles andere als begeistert.
"Einsatz und Kampfeswille haben gefehlt. Wir waren wieder ein Aufbaugegner für Herford, das nach zwei Niederlagen in Folge unbedingt gewinnen wollte", so der erfahrene Coach, der nur seine beiden Torleute Seiwerth und Werth ("trotz der vielen Gegentore") sowie Stefan Sprenger ("er hat als einziger Einsatz gezeigt") lobte. Vor dem Rückspiel gegen Herford am kommenden Sonntag in Echtrop zeigte sich Wefringhaus aber zuversichtlich. "Ich habe viele Anrufe und SMS bekommen von Spielern, die ihre Fehler erkannt haben", erwartet er auf eigenem Eis eine deutliche Steigerung.
In Herford hielt die SEG nur zehn Minuten mit - so lange das defensive Konzept eingehalten wurde, kam der Gastgeber kaum in das Soester Drittel. Doch ein Fehler brachte prompt das 0:1, dem innerhalb von fünf Minuten vier weitere Treffer folgten. Das war schon die Entscheidung, denn Wefringhaus vermisste in der Folge das Aufbäumen gegen die Niederlage. "Wir hatten noch Chancen, das Ding zu drehen, hatten aber zu viele Fehler und zu wenig Einsatz."
Den Treffer zum 1:5 erzielte kurz vor der Drittelpause Stefan Sprenger, zum 2:10 im Schlussdrittel war Thomas Ehlert erfolgreich. Pech hatte Metze, der sich einen Haarriss im Ellbogen zuzog. - ru
SEG: Seiwerth (1. - 20.), Werth (21. - 60.), St. Sprenger, Wentingmann, Kundrun, Wohlrab, Buschmann, König, Metze, Riedl, Ehlert, Siering, Ch. Sprenger, Seb. Sprenger, Seume.
Der Högi wird gleich von Sebi im Bus erfahren, dass er mich auch auf dem Laufenden halten soll
Naja uns beider braucht er ja nicht informieren, wenn er dich informiert informierst du mich und umgekehrt ![]()
Es gibt auch einen Vorbericht aus Herford:
ZitatAlles anzeigenAm Freitag, den 13.11.09, sind die Boerdeindianer der Soester EG zu Besuch im Eisstadion „Im kleinen Felde“.
Die Boerdeindianer, die sich vor der Saison mit einigen Spielern aus Hamm verstärkt haben, sind derzeit nur einen Platz hinter den Ice Dragons, haben Ihre einzigen Niederlagen gegen die Ice Aliens und die Nierspanther einstecken müssen. Mit Trainer Dirk Wefringhaus haben Sie einen Trainer, der das Herforder Eishockey seit Jahrzehnten kennt und die Mannschaft bestimmt perfekt auf die Ice Dragons einstellen kann, außerdem sind Oliver Wohlrab und Dennis Klinge grade nach Soest gewechselt, zwei Spieler, die ihm bestimmt wertvolle Tipps geben können.
Die beiden einzigen Begegnungen dieser beiden Teams, beide aus der Pokalrunde der letzten Saison, konnten die Ice Dragons für sich entscheiden. Und grade das Heimspiel der letzten Saison zeigt deutliche Parallelen zu diesem Heimspiel. Nach einem extrem schwachen Spiel in Ratingen und der daraus resultierenden Kritik, fingen sich die Ice Dragons und zeigten eine richtig gute Leistung, so das die Boerdeindianer gar nicht ins Spiel kamen. Diese Leistung war der Aufgalopp für den Sturmlauf ins Finale. Und da auch nach dem Spiel in Grefrath viel Kritik auf das Team von Anton Weißgerber einprasselte, ist davon auszugehen, das die Mannschaft die Zeichen der Zeit erkannt hat und gerade zu Hause zeigen will, was wirklich geht!
Angepfiffen wird die Partie von den Schiedsrichtern Berger und Dobber um 21.00 Uhr, Einlassbeginn ist wie gewohnt um 20.15 Uhr.
Quelle: http://www.herforder-ev.de
Bericht aus dem Soester Anzeiger vom 11.11.2009
11.11.2009 · ECHTROP - Das Wigwam wird immer voller: Die "Börde-Indianer" der Soester EG haben vor dem nächsten Auswärtsspiel beim Herforder EV am Freitag um 21 Uhr die Neuzugänge sieben und acht verpflichtet. Die beiden jeweils 27-jährigen Verteidiger Oliver Wohlrab und Dennis Klinge kommen dabei ausgerechnet vom nächsten Gegner aus Herford, zu dem sie vor der Saison gewechselt waren.
[Blockierte Grafik: http://www.soester-anzeiger.de/netcontentmedia/images/dia_280_008_2079208_3omoneuese_onlineBild.jpg]
"Dort wurden sie jedoch nicht so aufgenommen, wie sich das gewünscht hatten, außerdem war ihnen die Fahrt zu lang", berichtete Trainer Dirk Wefringhaus von den Beweggründen der beiden Neuen, die am Freitag bereits eingesetzt werden können. Klinge wird aus beruflichen Gründen jedoch nicht zur Verfügung stehen. Neben der nötigen Robustheit bringe vor allem Wohlrab aber auch starke Offensivqualitäten mit: "Da werden sich noch einige Torhüter in dieser Liga umgucken, was der für einen Schlagschuss hat", zeigte sich Wefringhaus beeindruckt.
Dass es angesichts von so vielen Neuzugängen Probleme innerhalb der Mannschaft geben könnte, glaubt der Trainer nicht: "Zum einen identifizieren sich alle mit dem Verein und passen menschlich ins Team, worauf ich sehr achte. Zum anderen haben wir zwar nun theoretisch über 20 Spieler, aber das selektiert sich ja von Woche zu Woche von alleine." So auch beim morgigen Spiel: Neben Klinge fallen Jesko Schade (Hochzeit) und Maik Degelmann (Knie verdreht) aus, hinter Christian Sprenger, Jan Siering und Stefan Wentigmann steht ein Fragezeichen. Ebenso scheint auch Leeroy Bornikof nicht dabei zu sein, der Angreifer war zuletzt unentschuldigt dem Training fern geblieben. Daher sei der Kader keinesfalls zu groß, eher sei bis zum Ende der Transferperiode am 15. Januar noch mit weiteren Änderungen zu rechnen.
Dass Wohlrab und Klinge als Berater bezüglich des nächsten Gegners von Nutzen sein könnten, nimmt Wefringhaus erfreut zur Kenntnis, aber auch ohne dieses Insiderwissen sei der Gegner im ersten Auswärtsspiel der Saison kein Unbekannter: "Wir kennen Herford sehr gut. Ein Sieg da wäre mal ein Erfolg, mit dem keiner rechnet", hofft der SEG-Coach auf eine Überraschung. Gute Voraussetzung dafür: Der angebotene Fan-Bus ist bereits voll.
Sehr geehrte Besucher,
wir haben einige Änderungen an der Website vorgenommen.
Zum einen haben wir die Portal-Startseite aktualisiert, diese sollte nun übersichtlicher erscheinen und bietet auch ein paar neue Funktionen.
Des weiteren wurde ein neues Galerie-Script eingespielt, da das alte Script nicht so einfach zu bedienen war.
Im neuen Script können Bilder wesentlich einfacher hochgeladen werden. Leider konnten die Bilder aus der alten Galerie nicht übernommen werden.
Den Chat haben wir vorerst deaktiviert, da er mit der neuen Version der Website-Software nicht komplett kompatibel war.
Wenn hier ein Update der Entwickler herauskommt werden wir den Chat wieder aktivieren.
Grüße
Leider bin ich nicht im Lande
Leider muss ich Arbeiten ...
Ich könnte durchdrehen! ![]()
Wünsche euch aber allen viel Spaß! ![]()