Unglückliche Niederlage gegen Bergisch-Land

    • Offizieller Beitrag

    Am Ende stimmt der Kampfeinsatz der Bördeindianer, lediglich die Chancenverwertung, ein unkonzentriertes Drittel und einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen gaben bei der 3:5 (1:2 / 2:3 / 0:0) Niederlage gegen den EC Bergisch Lang einen bitteren Beigeschmack.


    Zu Beginn des Spiels war zunächst nur ein Schiedsrichter, Herr Wentingmann, auf dem Eis. Das Spiel begann aus Soester Sicht sehr druckvoll, die Scheibe lief gut und nach wenigen Minuten brachte Sebastian Sprenger die SEG mit 1:0 in Führung. Nun gesellte sich auch der bzw. die zweite Schiedsrichterin, Frau Weiss, dazu und es sah so aus, als wäre bei den Soestern ein Hebel umgelegt worden. Es kamen fortan kaum noch Pässe an und aus Zweikämpfen ging man nur sehr selten als Sieger heraus. Man lud die Gäste förmlich zum Tore schießen ein. Das Fehlen der verletzten Jan Buschmann und Thomas Ehlert war deutlich zu spüren. Wenige Minuten vor der Drittelpause gelang Bergisch-Land dann auch das 1:1. Dies schien die SEG noch weiter zu verunsichern so dass quasi mit dem Pausenpfiff auch noch das 1:2 für die Gäste fiel.


    Wer nun hoffte, dass die Soester frisch aus der Kabine kamen sah sich erstmal getäuscht. Bergisch-Land schnürte Soest in der eigenen Spielhälfte ein. Den ersten Aufreger gab es dann beim 1:3 der Gäste, dem ein nicht geahndeter Stock-Check von hinten an Till Seume direkt an der Bande voran gegangen war. In der Aufregung kassiert Christian Sprenger auch noch eine 10 Minuten Disziplinarstrafe von der Schiedsrichterin Frau Weiss. Geschwächt aber mit Wut im Bauch gelang den Bördeindianern der 2:3 Anschlusstreffer durch Stefan Sprenger der einen tollen Schlagschuss von der blauen Linie abgab. Leider schwächten sich die Bördeindianer nun durch einige Strafzeiten selber und Bergisch Land konnte eine 3 gegen 5 Überzahl zum 2:4 nutzen. Eine Unachtsamkeit in der Defensive bescherte den Gästen sogar das 2:5. Das schien nun aber endlich der Weckruf für die Indianer gewesen zu sein und man entwickelte endlich wieder Druck auf das gegnerische Tor. Durch einen kräftigen Schlagschuss gelang Nicolas Keyser eine Minute vor der zweiten Pause in Überzahl das 3:5. Mit gewecktem Kampfgeist stürmte Soest weiter und Bergisch Land bekam wieder eine Zeitstrafe die Soest aber nicht nutzen konnte da auch Soest kurz darauf eine Zeitstrafe bekam. Nun kam der zweite große Aufreger des Abends. Obwohl unbeteiligt sprach die Schiedsrichterin Frau Weiss die zweite Disziplinarstrafe gegen Christian Sprenger aus der gar nicht wusste wie ihm geschah und folglich des Spielfeldes verwiesen wurde. Erinnerungen an die desolate Schiedsrichterleistung von vor einer Woche in Wiehl wurden wach.


    Im letzten Drittel setzte Soest dann alles daran das Spiel noch zu drehen und erkämpfe sich eine Vielzahl an Chancen. Kolja Kundrun und Sebastian Sprenger scheiterten nahezu freistehend am starken Goalie der Gäste. In der Drangphase bekam Soest aber leider wieder Strafzeiten die in gleichen Situationen auf der Gegenseite nicht geahndet wurden. Am Ende reichte es nicht mehr um noch ein Tor zu erzielen und durch die folgende Sperre für Christian Sprenger wird auch die Personaldecke für das letzte Saisonspiel am kommenden Sonntag gegen Aachen immer dünner. Zum Glück wird dann aber Jan Siering wieder mitspielen dürfen, der in Wiehl eine Spieldauerstrafe wegen aggressivem Hinterherlaufen bekam.