Soester Anzeiger vom 24.01.2013 (Redakteur lau)
Quelle: http://www.soester-anzeiger.de…regionalliga-2713904.html
ECHTROP - Bevor es am kommenden Samstag für die Soester Eishockeygemeinschaft ins erste Spiel der Aufstiegsrunde zur Regionalliga geht, haben sich die „Bördeindianer“ personell verstärkt: Unter anderem wird Topscorer Martin Köchling nach Soest zurückkehren.
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Mit drei Neuen startet die Soester EG in den Regionalliga-Pokal: Trainer Burkhard Höcker (rechts) begrüßte (von links) Rückkehrer Martin Köchling, Tobias Bergmann und Kevin Peschke.
Im Oktober des vergangenen Jahres hatte Köchling sein letztes Spiel im SEG-Trikot absolviert, war dann zum Oberliga-Team der Hammer Eisbären gewechselt und kehrt nun in die Echtroper Eishalle zurück. „Wir haben ständig den Kontakt gehalten“, sagt SEG-Trainer Burkhard Höcker, der Köchling als gute Verstärkung des Kaders sieht.
Kevin Peschke ist der zweite Neue in den Soester Reihen. Der Zwanzigjährige kommt vom NRW-Ligisten EHC Dortmund Ib, fungierte dort außerdem als der Junioren-Mannschaft. Höcker steht schon seit Sommer 2012 mit ihm in Kontakt, sieht seine Vorzüge als Gewinn für die Mannschaft: „Kevin ist mit seinen 20 Jahren noch sehr entwicklungsfähig. Er ist ein Rechtsspieler, von denen wir nicht viele haben und zudem eine Center-Alternative. Zudem hat er ein ruhiges Gemüt und ist sehr gut im Abschluss.“
Der Einsatz des dritten Neuzugangs, Verteidiger Tobias Bergmann vom Bezirksligisten ESV Bergkamen, ist noch fraglich, denn zur Zeit stellt sich sein Heimatverein Bergkamen noch quer, es läuft ein Verfahren auf Freigabe.
Doch für die drei Neuzugänge muss Burkhard Höcker auch auf drei Spieler – zumindest zeitweise – verzichten. Der junge Vater Christian Mühlfort will aus zeitlichen Gründen kürzertreten, Yannik Carrels ist verletzt und Kolja Kundrun, der schon seit längerem mit einem Leistenbruch auf dem Eis steht, soll im Januar operiert werden.
„Die Erweiterung des Kaders soll die Aufstiegsrunde, die eine zeitlichen und körperlich Belastung für die Spieler darstellt, erleichtern. Denn wir müssen nun wesentliche weitere Fahrten aufnehmen, sind fast jedes Wochenende im Einsatz. Da ist es gut, dass wir nun vier Blöcke zur Verfügung haben. Wir wollen mit drei Reihen spielen. Aber selbst, wenn der ein oder andere mal auf der Bank sitzen bleiben muss, ist der Kader in dieser Größe notwendig“, erklärt Trainer Höcker. - lau